Micron Document
<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Wilhelm Tell</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Tell"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Wilhelm_Tell rootpage-Wilhelm_Tell skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Wilhelm Tell</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">













<p><b>Wilhelm Tell</b> ist ein legendärer <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweizer</a> <a href="Freiheitsk%C3%A4mpfer" title="Freiheitskämpfer">Freiheitskämpfer</a>. Seine Geschichte spielt in der heutigen <a href="Zentralschweiz" title="Zentralschweiz">Zentralschweiz</a> und wird auf das Jahr 1307 datiert. Seit dem 15. Jahrhundert erwähnt, wurde er zu einer zentralen Identifikationsfigur verschiedener, sowohl konservativer als auch progressiver Kreise der <a href="Alte_Eidgenossenschaft" title="Alte Eidgenossenschaft">Eidgenossenschaft</a>. Seit Ende des 19.&nbsp;Jahrhunderts gilt Tell als der <a href="Nationalheld" title="Nationalheld">Nationalheld</a> der Schweiz.
</p><p>Der Dichter <a href="Friedrich_Schiller" title="Friedrich Schiller">Friedrich Schiller</a> verfasste in seiner späten Schaffensphase das berühmte <a href="Wilhelm_Tell_(Schiller)" title="Wilhelm Tell (Schiller)">gleichnamige Bühnenwerk</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Erzählung"><span id="Erz.C3.A4hlung"></span>Erzählung</h2></div>
<p>Nach der Tell-Legende im <a href="Weisses_Buch_von_Sarnen" title="Weisses Buch von Sarnen">Weissen Buch von Sarnen</a> lässt der <a href="Habsburg" title="Habsburg">habsburgische</a> <a href="Landvogt" title="Landvogt">Landvogt</a> <a href="Hermann_Gessler" title="Hermann Gessler">Gessler</a> zu <a href="Altdorf_UR" title="Altdorf UR">Altdorf</a> <i>(under die linden ze Ure)</i> einen Hut (<a href="Gesslerhut" title="Gesslerhut">Gesslerhut</a>) auf eine Stange stecken und befiehlt den einheimischen Untertanen, diesen jedes Mal zu grüssen, wenn sie an ihm vorübergehen. Ein «redlicher Mann» genannt Tell, der heimlich im Bund mit <a href="Werner_Stauffacher" title="Werner Stauffacher">Stauffacher</a>, dem <a href="Landammann" title="Landammann">Landammann</a> (Amtmann) von <a href="Kanton_Schwyz" title="Kanton Schwyz">Schwyz</a>, ist, verweigert den Gruss, und der Vogt befiehlt ihm, mit der <a href="Armbrust" title="Armbrust">Armbrust</a> einen Apfel vom Kopf seines Sohnes zu schiessen. Tell tut widerstrebend, wie ihm geheissen, und trifft den Apfel. Er wird gefragt, wozu er sich einen zweiten Pfeil genommen habe. Nachdem der Vogt ihm zusichert, er werde ihn nicht töten, antwortet Tell und sagt, wenn er sein Kind getroffen hätte, wäre der zweite Pfeil für den Vogt bestimmt gewesen. Daher lässt der Vogt ihn gefesselt auf seine Burg nach <a href="K%C3%BCssnacht_SZ" title="Küssnacht SZ">Küssnacht</a> überführen, wo er lebenslang eingekerkert werden soll.
</p><p>Auf dem <a href="Vierwaldst%C3%A4ttersee" title="Vierwaldstättersee">Vierwaldstättersee</a> aber bringt ein Sturm das Schiff in Gefahr und Tell wird seiner Fesseln entledigt, um das Boot zu lenken. Geschickt steuert er es gegen das Ufer, wo die Steilwand <a href="Axen" title="Axen">Axen</a> sich erhebt, und springt dort auf eine hervorstehende Felsplatte, die bereits im Weissen Buch von Sarnen <a href="Tellsplatte" class="mw-redirect" title="Tellsplatte">Tellsplatte</a> <i>(tellen blatten)</i> heisst. Er eilt über die Berge nach Küssnacht und erwartet den heimkehrenden Vogt in einem <a href="Hohlweg" title="Hohlweg">Hohlweg</a>, der <a href="Hohle_Gasse" title="Hohle Gasse">Hohlen Gasse</a>, und erschiesst ihn aus dem Hinterhalt mit der Armbrust. Tells <a href="Tyrannenmord" title="Tyrannenmord">Tyrannenmord</a> ist der Auslöser zum bewaffneten Aufstand (dem «Burgenbruch»), der nach dem Sieg <a href="Schlacht_bei_Morgarten" class="mw-redirect" title="Schlacht bei Morgarten">bei Morgarten</a> (1315) die <a href="Alte_Eidgenossenschaft" title="Alte Eidgenossenschaft">Eidgenossenschaft</a> als <a href="Reichsunmittelbarkeit" title="Reichsunmittelbarkeit">reichsunmittelbare</a> Regionalmacht etabliert.
</p><p>Erstmals gedruckt wurde die Tellsgeschichte in der <a href="Chronik" title="Chronik">Chronik</a> von <a href="Petermann_Etterlin" title="Petermann Etterlin">Petermann Etterlin</a> 1507.
</p><p>Die Datierung auf 1307 geht auf <a href="Aegidius_Tschudi" title="Aegidius Tschudi">Aegidius Tschudi</a> zurück, ebenso die Angabe, Tells Kind sei nicht mehr als sechs Jahre alt gewesen. Tells Vornamen <i>Wilhelm</i> übernimmt Tschudi aus dem Tellenlied. Die Vornamen <i>Walther</i> für Tells Sohn und <i>Herrmann</i> für Gessler werden dagegen erst von Schiller (1804) eingeführt. Ebenfalls bei Tschudi, aber nicht in den frühesten Fassungen, wird berichtet, Tell habe 1315 in der <a href="Schlacht_bei_Morgarten" class="mw-redirect" title="Schlacht bei Morgarten">Schlacht bei Morgarten</a> mitgekämpft und 1354<sup id="cite_ref-meyers_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-meyers-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> im <a href="Sch%C3%A4chental" title="Schächental">Schächenbach</a> beim Versuch, ein Kind vor dem Ertrinken zu retten, den Tod gefunden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehung">Entstehung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Quellen">Quellen</h3></div>
<p>Die ersten Quellen, in denen die Erzählung belegt ist, datieren auf die Zeit um 1470. Danach scheint sich die Tell-Sage dann sehr rasch zu verbreiten und ist spätestens um 1510 allgemein volkstümlich.
</p><p>Erstmals taucht Tell im <a href="Weisses_Buch_von_Sarnen" title="Weisses Buch von Sarnen">Weissen Buch von Sarnen</a> als «Thäll» (Varianten «Thall», «Tall») auf,<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> niedergeschrieben um 1472 vom <a href="Kanton_Obwalden" title="Kanton Obwalden">Obwaldner</a> Landschreiber <a href="Hans_Schriber" title="Hans Schriber">Hans Schriber</a>.<sup id="cite_ref-schriber_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-schriber-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In dem «Lied vom Ursprung der Eidgenossenschaft» (auch «Tellenlied» oder «Bundeslied» genannt) taucht um 1477 ebenfalls die Figur des Tell auf. Dieses handelt aus der Zeit der <a href="Burgunderkriege" title="Burgunderkriege">Burgunderkriege</a> und wurde zuerst mündlich weitergegeben, die erste Abschrift stammt von 1501.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Tells Sohn wird im Weissen Buch von Sarnen wie auch bei Tschudi nur als <i>Kind</i> bezeichnet und bleibt also unbestimmten Geschlechts; im Tellenlied ist dagegen ausdrücklich von einem Sohn die Rede.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Geschichte Tells fand Eingang in die <a href="Luzern" title="Luzern">Luzerner</a> <a href="Chronik" title="Chronik">Chroniken</a> von <a href="Melchior_Russ" title="Melchior Russ">Melchior Russ</a> und <a href="Petermann_Etterlin" title="Petermann Etterlin">Petermann Etterlin</a>, die um 1507 erstmals gedruckt wurden, und in die 1508 bis 1516 verfasste Schweizerchronik des <a href="Z%C3%BCrich" title="Zürich">Zürcher</a> <a href="Heinrich_Brennwald" title="Heinrich Brennwald">Heinrich Brennwald</a>. Bereits im Tellenlied wird Tell als der «erste Eidgenoss» bezeichnet, und auch Russ erblickt in Tell den Haupturheber der Befreiung und Stifter des eidgenössischen Bundes.
</p><p>Der Chronist <a href="Aegidius_Tschudi" title="Aegidius Tschudi">Aegidius Tschudi</a> erzählt die Tell-Sage in seinem <i><a href="Chronicon_Helveticum" title="Chronicon Helveticum">Chronicon Helveticum</a></i> (um 1550) schliesslich in ihrer endgültigen Form. Es ist Tschudi, der die Ereignisse auf den Herbst des Jahres 1307 datiert, den Apfelschuss selbst auf den Montag, 19. November 1307.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Herkunft_des_Apfelschuss-Motivs">Herkunft des Apfelschuss-Motivs</h3></div>
<p>Das Motiv vom <a href="Apfelschuss" title="Apfelschuss">Apfelschuss</a> tritt zuerst in den <i><a href="Gesta_Danorum" title="Gesta Danorum">Gesta Danorum</a></i> («Geschichte der Dänen») des <a href="Saxo_Grammaticus" title="Saxo Grammaticus">Saxo Grammaticus</a> (verfasst ca. 1200–1216) auf. Bei Saxo heisst der Schütze <a href="Toko_(Sagengestalt)" title="Toko (Sagengestalt)">Toko</a>.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der prahlerische Schütze Toko ist ein Gefolgsmann des dänischen Königs <a href="Harald_Blauzahn" title="Harald Blauzahn">Harald Blauzahn</a> und wird von diesem gezwungen, einen Apfel vom Kopf seines Sohnes zu schiessen. Aus Rache erschiesst Toko den König später aus dem Hinterhalt. Die Apfelschuss-Episode im Weissen Buch von Sarnen stimmt bis in ihre Details mit Saxo Grammaticus überein (auch Toko steckt sich einen zweiten Pfeil zu und bekennt auf die Frage des Königs, dass dieser für ihn gewesen wäre, falls er den Sohn getroffen hätte), so dass Saxo <a href="Evidenz_(Philosophie)" title="Evidenz (Philosophie)">evidenterweise</a> als Quelle für die Tell-Sage gelten kann. (Die Erzählung von <a href="Punker_von_Rohrbach" title="Punker von Rohrbach">Punker von Rohrbach</a> im <i><a href="Hexenhammer" title="Hexenhammer">Hexenhammer</a></i> stammt von 1486, ist also etwas jünger als der erste Beleg für Tell; hier muss der Schütze anstelle eines Apfels eine Münze treffen.)
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Name">Name</h3></div>
<p>Ein alemannischer Rufname <i>Tello</i> oder <i>Tallo</i> (zu einem <i>*dallo-</i> «stolz, leuchtend, prunkend») ist im Gebiet der nachmaligen Schweiz sowohl als selbständiger Personenname (8.&nbsp;Jahrhundert) als auch in Ortsnamen wie <a href="Kerns" title="Kerns">Delligen</a> in Obwalden, <a href="Dallenwil" title="Dallenwil">Dallenwil</a> in Nidwalden,<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="D%C3%A4llikon" title="Dällikon">Dällikon</a> und <a href="Thalwil" title="Thalwil">Thalwil</a> in Zürich und <a href="Delsberg" title="Delsberg">Delsberg</a> im Jura bezeugt.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Seit Beginn der Überlieferung wird der Name <i>Tell</i> beziehungsweise im Weissen Buch von Sarnen <i>der Tall</i> jedoch mit dem gleichlautenden schweizerdeutschen Wort für «Einfältiger, Tor», abgeleitet vom Verb <i>talen</i> «einfältig, kindisch tun» gleichgesetzt und als Spitzname gesehen. Diese Bedeutung wird impliziert, wenn bei <a href="Aegidius_Tschudi" title="Aegidius Tschudi">Tschudi</a> Tell zu Gessler sagt, <i>denn wëre ich witzig, und ich hiessi anders und nit der Tall</i> («wäre ich verständig, hiesse ich anders und nicht der Tall»).<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In diesem Zusammenhang wird auch ein Bezug zum Namen des Apfelschuss-Helden bei <a href="Saxo_Grammaticus" title="Saxo Grammaticus">Saxo Grammaticus</a> erwogen, nämlich <i>Toko</i>, zu dänisch <i>tokke</i> ‹wild umherrennen, albern sein›.<sup id="cite_ref-Id.12.1402_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Id.12.1402-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mythologisierende Historiker wie <a href="Alois_L%C3%BCtolf" title="Alois Lütolf">Alois Lütolf</a> bevorzugten allerdings die Herleitung von «stolz, prunkend» (das zweite Element im Götternamen <a href="Heimdallr" class="mw-redirect" title="Heimdallr">Heimdallr</a>).<sup id="cite_ref-Id.12.1402_11-1" class="reference"><a href="#cite_note-Id.12.1402-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeptionsgeschichte">Rezeptionsgeschichte</h2></div>
<p>Die breite Rezeption der Tell-Sage im 16. Jahrhundert ist belegt durch zahlreiche bildliche Darstellungen der <a href="Apfelschuss" title="Apfelschuss">Apfelschuss</a>-Szene und die Existenz von öffentlichen Gedenkstätten. Volkstümliche Dramatisierungen in der Tradition der Fasnachtsspiele <i>(Tellenspiele)</i> sind ab 1512 fassbar. Die <a href="Tellskapelle" title="Tellskapelle">Tellskapelle</a> auf der Tellsplatte bestand bereits im frühen 16. Jahrhundert. Eine weitere Tellskapelle wurde 1582 in Bürglen gebaut. Ein erstes Telldenkmal in Altdorf stammt von 1583. Im 17. Jahrhundert wird «die Drei Tellen» eine volkstümliche Bezeichnung für die <a href="R%C3%BCtlischwur" title="Rütlischwur">Drei Eidgenossen</a>.
</p><p>Tschudis <i><a href="Chronicon_Helveticum" title="Chronicon Helveticum">Chronicon Helveticum</a></i> wurde erst 1734–1736 publiziert. Tschudis Fassung der Sage erreichte dennoch, über <a href="Josias_Simler" title="Josias Simler">Josias Simlers</a> <i>De Republica Helvetiorum libri duo</i>, dessen Werk 1576 erstmals erschien und immer neu aufgelegt wurde, vom späteren 16. bis zum beginnenden 19. Jahrhundert ein breites Publikum.
</p><p>Ein Lied <i>Wilhelm bin ich der Telle</i> ist in Drucken von 1613 bis 1633 überliefert, «gebessert und gemehrt» durch den Pritschenmeister <a href="Hieronymus_Muheim" title="Hieronymus Muheim">Hieronymus Muheim</a> aus Uri, wohl eine Überarbeitung eines älteren Originals.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Geograph und Universalgelehrte <a href="Johann_Gottfried_Gregorii" title="Johann Gottfried Gregorii">Johann Gottfried Gregorii</a> alias Melissantes verbreitete die Geschichte zwischen 1708 und 1729 durch mehrere seiner volksnahen Geographiebücher im deutschsprachigen Raum.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Schliesslich wurde vor allem durch die Dramatisierung <a href="Friedrich_Schiller" title="Friedrich Schiller">Friedrich Schillers</a> (<i><a href="Wilhelm_Tell_(Schiller)" title="Wilhelm Tell (Schiller)">Wilhelm Tell</a></i>, 1804), aber auch durch den Historiker <a href="Johannes_von_M%C3%BCller" title="Johannes von Müller">Johannes Müller</a> die Geschichte zunächst in Europa und später auch weltweit bekannt.
</p><p>1818 nahmen die <a href="Br%C3%BCder_Grimm" title="Brüder Grimm">Brüder Grimm</a> die Sage in ihr Werk <i>Deutsche Sagen</i> auf.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit der Bearbeitung durch Schiller wird Tells <a href="Tyrannenmord" title="Tyrannenmord">Tyrannenmord</a> auch als politisches Symbol wirksam. So soll ein republikanischer Bürger im mehrere Jahrhunderte mit der Eidgenossenschaft verbündeten <a href="M%C3%BClhausen" title="Mülhausen">Mülhausen</a> 1828 anlässlich eines Besuchs von <a href="Karl_X._(Frankreich)" title="Karl X. (Frankreich)">Karl X.</a> in der Stadt die Fassade seines Hauses mit einer Darstellung Tells, der mit seinem Pfeil auf das französische Königswappen zielt, bemalt haben. Das wurde allgemein als Bedrohung des Königs verstanden und der Hausbesitzer wurde gezwungen, mindestens den Lilienschild wieder zu tilgen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Einen noch direkteren Bezug zu Tell wurde hergestellt in der <a href="Revolution_von_1848/1849_im_Kaisertum_%C3%96sterreich" title="Revolution von 1848/1849 im Kaisertum Österreich">Revolution von 1848/1849 im Kaisertum Österreich</a>, namentlich <a href="Ungarische_Revolution_1848/1849" title="Ungarische Revolution 1848/1849">in Ungarn</a>, da hier die bekämpfte «Tyrannei» wie in der Urschweiz immer noch vom <a href="Haus_Habsburg" class="mw-redirect" title="Haus Habsburg">Haus Habsburg</a> ausging. Bereits um 1835 wurden in Ungarn, um die Zensur zu umgehen, Figuren aus Schillers Tell auf Spielkarten dargestellt.
</p><p><a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Adolf Hitler</a> äusserte sich zunächst enthusiastisch zu Schillers Stück. Er zitierte es in <i><a href="Mein_Kampf" title="Mein Kampf">Mein Kampf</a></i> und autorisierte eine Aufführung, in der <a href="Emmy_G%C3%B6ring" title="Emmy Göring">Emmy Sonnemann</a>, die Geliebte <a href="Hermann_G%C3%B6ring" title="Hermann Göring">Hermann Görings</a>, Tells Frau spielte. Später, am 3. Juni 1941, verbot Hitler allerdings die Aufführung des Stücks, möglicherweise im Zusammenhang mit dem versuchten Attentat durch den Schweizer <a href="Maurice_Bavaud" title="Maurice Bavaud">Maurice Bavaud</a>, von <a href="Rolf_Hochhuth" title="Rolf Hochhuth">Rolf Hochhuth</a> (1976) als «neuer Wilhelm Tell» gefeiert.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Bei einem Tischgespräch im Februar 1942 soll er sich verärgert über Schillers Tell gezeigt haben («Ausgerechnet Schiller musste diesen Schweizer Heckenschützen verherrlichen»).<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ikonographie">Ikonographie</h2></div>
<p>Die älteste bekannte Darstellung der Tell-Sage ist die Apfelschuss-Szene im <a href="Holzschnitt" title="Holzschnitt">Holzschnitt</a> von Daniel Schwegler (ca. 1480 – vor 1546) für die Chronik von Petermann Etterlin, gedruckt 1507. Bereits um 1520–1530 wurden die Darstellungen zahlreich und finden sich auf verschiedenen Bildträgern, unter anderem ein Holzrelief im Klauser-Haus in Luzern (um 1523), im Berner Predigt-Mandat von 1523 und in einer Wappenscheibe des Zürcher Geschlechts Froschauer (um 1530). Ein weiterer früher Holzschnitt ist in der Chronik von <a href="Johannes_Stumpf" title="Johannes Stumpf">Johannes Stumpf</a>, gedruckt bei Froschauer 1527. Alle diese frühesten Darstellungen zeigen die Apfelschuss-Szene und sind in ihrer Komposition vom Holzschnitt Schweglers abhängig.
</p><p>Im 17. und 18. Jahrhundert wurden in Uri mehrfach Silbermedaillen mit der Apfelschuss-Szene geprägt.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wie früh Tell bereits als <a href="Brunnenfigur" title="Brunnenfigur">Brunnenfigur</a> dargestellt wurde, ist umstritten. Angebliche Tellfiguren aus dem 16. und 17. Jahrhundert wie auf dem <a href="Tellenbrunnen" title="Tellenbrunnen">Tellenbrunnen</a> in Schaffhausen (1522/1682) und dem Basler Tellbrunnen waren mit grosser Wahrscheinlichkeit als anonyme <a href="Bannerherr" title="Bannerherr">Bannerherren</a> intendiert, welche die eidgenössische Eigenständigkeit im Wehr- und Gerichtswesen personifizierten, und wurden sekundär als Tell individualisiert.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine eindeutige Zuschreibung ist erst ab den 1780er Jahren mit der Beigabe von typischen Attributen wie dem durchschossenen Apfel und insbesondere dem Sohn Walter möglich.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das gilt für das <a href="Telldenkmal_(Z%C3%BCrich)" title="Telldenkmal (Zürich)">Zürcher Telldenkmal</a> von <a href="Friedrich_Sch%C3%A4fer_(Bildhauer)" title="Friedrich Schäfer (Bildhauer)">Friedrich Schäfer</a>, das 1780 auf dem <a href="Lindenhof_(Z%C3%BCrcher_H%C3%BCgelzug)" title="Lindenhof (Zürcher Hügelzug)">Lindenhof</a> errichtet und 1800 von Gegnern der Helvetischen Republik zerstört wurde, und die Tellstatue von <a href="Josef_Benedikt_Kuriger" title="Josef Benedikt Kuriger">Josef Benedikt Kuriger</a>, die ab 1786 Brunnenfigur in Altdorf war und seit 1891 in Bürglen steht.
</p><p>Weitere noch nicht von Schiller abhängige Darstellungen Tells entstanden zur Zeit der französischen Revolution. In der <a href="Aquarell" title="Aquarell">aquarellierten</a> Federzeichnung <i>Wilhelm Tell bekämpft die Revolution</i> von <a href="Balthasar_Anton_Dunker" title="Balthasar Anton Dunker">Balthasar Anton Dunker</a> (1798) ist Tell ein <a href="Allegorie" title="Allegorie">allegorischer</a> Vertreter der Eidgenossenschaft und wehrt mit einem Schild, auf dem die Rütlischwur-Szene abgebildet ist, die als Chimäre allegorisierte Französische Revolution ab. Umgekehrt stellte Jean-Baptiste Marie Poisson 1794 Tell im Moment des Tyrannenmordes als Helden der Revolution dar. Das Siegel der <a href="Helvetische_Republik" title="Helvetische Republik">Helvetischen Republik</a> stellte Tell dar, wie er nach dem Apfelschuss seinen Sohn in die Arme schliesst.
</p><p>In den Darstellungen vor 1800 wird Tell meist nicht in bäuerlichem Gewand dargestellt, sondern als mit Schwert oder Schweizerdegen bewaffneter Landsknecht, oft mit geschlitzter Tracht und Federhut.
</p><p>Darstellungen nach 1804 sind stark von Schillers Drama beeinflusst. In der Nationalromantik wird Tell nun oft in der Tracht eines Alphirten dargestellt. <a href="Vincenzo_Vela" title="Vincenzo Vela">Vincenzo Vela</a> schuf 1856 das <a href="Telldenkmal_(Lugano)" title="Telldenkmal (Lugano)">Telldenkmal</a> in <a href="Lugano" title="Lugano">Lugano</a>, das ihn mit einem Pfeil in der Rechten zeigt, den er drohend emporhält. <a href="Ernst_St%C3%BCckelberg" title="Ernst Stückelberg">Ernst Stückelberg</a> gestaltete 1879 ein Fresko mit der Szene von Tells Sprung auf die Tellsplatte für die dortige <a href="Tellskapelle" title="Tellskapelle">Tellskapelle</a>. Besonders bekannt ist das <a href="Telldenkmal" title="Telldenkmal">Telldenkmal</a> von <a href="Richard_Kissling" title="Richard Kissling">Richard Kissling</a> in Altdorf (1895). Einflussreich war auch das Gemälde von <a href="Ferdinand_Hodler" title="Ferdinand Hodler">Ferdinand Hodler</a> (1897), eigentlich eine Studie für ein grösseres Werk <i>Gesslers Tod</i>, das Hodler für den Wettbewerb des <a href="Landesmuseum_Z%C3%BCrich" title="Landesmuseum Zürich">Landesmuseums</a> plante. Hodlers Darstellung von Tell wurde als «sakral» beschrieben und mit der klassischen <a href="Ikonographie" class="mw-redirect" title="Ikonographie">Ikonographie</a> von Gottvater, Moses, Johannes des Täufers oder Jesus verglichen.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für das Landesmuseum in Zürich schuf <a href="Hans_Sandreuter" title="Hans Sandreuter">Hans Sandreuter</a> 1901 ein Mosaik, das die Szene der Verhaftung Tells durch Gesslers Schergen zeigt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Historizität"><span id="Historizit.C3.A4t"></span>Historizität</h2></div>
<p>Dass Tell keine historische Figur und die Tell-Erzählung eine <a href="Sage" title="Sage">Sage</a> ist, wurde schon relativ früh erwogen: 1607 durch den Freiburger <a href="Franz_Guillimann" title="Franz Guillimann">Franz Guillimann</a>, später durch die Basler Christian und <a href="Isaak_Iselin" title="Isaak Iselin">Isaak Iselin</a>, den Berner Pfarrer <a href="Uriel_Freudenberger" title="Uriel Freudenberger">Uriel Freudenberger</a> (1760) sowie durch <a href="Voltaire" title="Voltaire">Voltaire</a> in den <i>Annales de l’Empire</i>. Freudenberger stellte in seiner anonym veröffentlichten Abhandlung <i>Der Wilhelm Tell. Ein Dänisches Mährgen</i> die These auf, es handele sich beim schweizerischen Wilhelm Tell um die Nachdichtung der <a href="Toko_(Sagengestalt)" title="Toko (Sagengestalt)">Toko</a>-Episode aus den <i>Gesta Danorum</i>. <a href="Gottlieb_Emanuel_von_Haller" title="Gottlieb Emanuel von Haller">Gottlieb Emanuel von Haller</a> übersetzte die Abhandlung Freudenbergers ins Französische und veröffentlichte sie wegen der Befürchtungen Freudenbergers unter seinem eigenen Namen.
</p><p>Im 19.&nbsp;Jahrhundert stellte die «kritische Schweizer Geschichtsschreibung», als deren Begründer <a href="Joseph_Eutych_Kopp" title="Joseph Eutych Kopp">Joseph Eutych Kopp</a> (um 1835) gilt, die Historizität Tells und die Befreiungstradition als Ganzes in Frage.
Eine internationale «Historikerdebatte» zum Thema fand in der zweiten Hälfte des 19.&nbsp;Jahrhunderts statt, angestossen durch die Wiederentdeckung des Weissen Buchs von Sarnen 1856. Die Ansicht, dass Tell keine Geschichtlichkeit zukomme, setzte sich noch vor 1900 unter Historikern weitgehend durch, vor allem aufgrund der kritischen Darstellungen durch <a href="Moritz_von_St%C3%BCrler" title="Moritz von Stürler">Moritz von Stürler</a> und <a href="Johannes_Dierauer" title="Johannes Dierauer">Johannes Dierauer</a>. Besonders die Apfelschuss-Episode wurde nun auch von Vertretern eines historischen Tyrannenmordes als sagenhaft anerkannt aufgrund der schon um 1760 von Gottlieb Emanuel von Haller und Simeon Uriel Freudenberger entdeckten Parallele zu einem «<a href="Toko_(Sagengestalt)" title="Toko (Sagengestalt)">dänischen Märchen</a>».
</p><p>Im frühen 20.&nbsp;Jahrhundert galt die Frage allerdings auch unter Historikern weiterhin als kontrovers und wird so durch Anton Largiadèr im <i>Historisch-biographischen Lexikon der Schweiz</i> von 1931 gewürdigt. In derselben Publikation verteidigt <a href="Karl_Meyer_(Historiker)" title="Karl Meyer (Historiker)">Karl Meyer</a> noch die geschichtliche Existenz Tells.
Erst nach 1945 wird die Tell-Sage von Historikerseite einhellig als sagenhaft eingestuft. Als historischer Kern der Legende wurde von <a href="Bruno_Meyer_(Historiker)" title="Bruno Meyer (Historiker)">Bruno Meyer</a> noch 1959 die tatsächliche Ermordung eines Landvogts im frühen 14.&nbsp;Jahrhundert vermutet.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Hauptargument gegen die historische Existenz Tells ist das völlige Fehlen von zeitgenössischen Belegen für die Person Tells oder die Ermordung eines Landvogtes namens Gessler. Die Existenz der Tell-Sage kann vor dem letzten Drittel des 15.&nbsp;Jahrhunderts nicht belegt werden, also mehr als 150 Jahre nach den erzählten Ereignissen. Auch bildliche Darstellungen der Apfelschuss-Szene fehlen vor dieser Zeit vollständig.
</p><p>In Uri liess sich auch keine Familie «Tell» ermitteln. Vermeintliche Hinweise auf diesen Namen in den Erkenntnissen der Urner Landsgemeinden von 1387 und 1388 wie auch Einträge wie «Tello» und «Täll» in Totenregistern und <a href="Jahrzeitbuch" title="Jahrzeitbuch">Jahrzeitbücher</a> von Schattdorf und Attinghausen wurden bereits im 19.&nbsp;Jahrhundert als spätere Fälschungen eingestuft.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Künstlerische_Adaptionen"><span id="K.C3.BCnstlerische_Adaptionen"></span>Künstlerische Adaptionen</h2></div>

<p>Theateraufführungen der Tell-Sage in der Tradition der Fasnachtsspiele fanden in der Innerschweiz seit spätestens 1512 statt. Das <i>Urner Tellenspiel</i> ist die älteste schriftliche Überlieferung eines solchen Stücks. Es wurde vermutlich im Winter 1512/1513 in Altdorf aufgeführt. Es ist wahrscheinlich, dass ähnliche Aufführungen, als Improvisationen ohne festen Text nach dem Vorbild der <a href="Commedia_dell%E2%80%99Arte" class="mw-redirect" title="Commedia dell’Arte">Commedia dell’Arte</a>, bereits auf das spätere 15. Jahrhundert zurückgehen. <a href="Ulrich_Zwingli" class="mw-redirect" title="Ulrich Zwingli">Ulrich Zwingli</a> lobt das Urner Tellenspiel in einem Brief an seinen Freund Valentin Compar und rühmt Wilhelm Tell als <i>der gotskrefftig held und erster anheber eidgnossischer fryheit …, ursprung und stiffter einer loblichen Eydgnoschafft</i>.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Trag%C3%B6die" title="Tragödie">Tragödie</a> <i>Guillaume Tell</i> von <a href="Antoine-Marin_Lemierre" title="Antoine-Marin Lemierre">Antoine-Marin Lemierre</a> wurde erstmals 1766 von den <i>Comédiens ordinaires du Roi</i> (<a href="Ludwig_XV." title="Ludwig XV.">Ludwig&nbsp;XV.</a>) aufgeführt. Basierend auf Lemierres Stück schrieb <a href="Michel-Jean_Sedaine" title="Michel-Jean Sedaine">Michel-Jean Sedaine</a> das Libretto für die Oper <i><a href="Guillaume_Tell_(Gr%C3%A9try)" title="Guillaume Tell (Grétry)">Guillaume Tell</a></i> von <a href="Andr%C3%A9-Ernest-Modeste_Gr%C3%A9try" title="André-Ernest-Modeste Grétry">André-Ernest-Modeste Grétry</a> (1791) für die <a href="Th%C3%A9%C3%A2tre-Italien" title="Théâtre-Italien">Comédie-Italienne</a> in Paris.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Sehr einflussreich wurde <a href="Schiller" class="mw-redirect" title="Schiller">Schillers</a> Drama <i><a href="Wilhelm_Tell_(Schiller)" title="Wilhelm Tell (Schiller)">Wilhelm Tell</a></i> von 1804 für die Rezeption des Tell-Stoffs sowohl international als auch in der Schweiz. <a href="Rossini" class="mw-redirect" title="Rossini">Rossinis</a> Oper <i><a href="Guillaume_Tell_(Rossini)" title="Guillaume Tell (Rossini)">Guillaume Tell</a></i> von 1829 ist eine Adaptation von Schillers Stück, mit einem Libretto von <a href="Victor-Joseph_%C3%89tienne_de_Jouy" title="Victor-Joseph Étienne de Jouy">Étienne de Jouy</a>.
</p><p>Schillers Stück wurde in der Schweizer Nationalromantik dankbar aufgenommen. Der im <i>Weissen Buch von Sarnen</i> erwähnte Mythenstein wurde 1859 als Schillerdenkmal gestaltet, der <a href="Schillerstein_(Vierwaldst%C3%A4ttersee)" title="Schillerstein (Vierwaldstättersee)">«Schillerstein»</a>, mit der Inschrift «Dem Sänger Tells». Die volkstümlichen Tellspiele in der Innerschweiz wurden von Schillers Stück völlig verdrängt. In <a href="Altdorf_UR" title="Altdorf UR">Altdorf</a> wurde Schillers Stück zum ersten Mal 1823 aufgeführt. 1898 entstand die «Tellspielgesellschaft Altdorf» und verpflichtete sich, Schillers <i>Wilhelm Tell</i> mindestens zwanzig Mal aufzuführen. Seit 1914 finden die Tellspiele nicht mehr jährlich statt. In <a href="Interlaken" title="Interlaken">Interlaken</a> werden die Tellspiele seit 1912 aufgeführt; seit 2024 nicht mehr jährlich.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Jahr 1971 veröffentlichte <a href="Max_Frisch" title="Max Frisch">Max Frisch</a> eine entheroisierende Version der Tell-Sage: Die Novelle <i><a href="Wilhelm_Tell_f%C3%BCr_die_Schule" title="Wilhelm Tell für die Schule">Wilhelm Tell für die Schule</a></i> <a href="Parodie" title="Parodie">parodiert</a> das <a href="Idealismus" title="Idealismus">idealistische</a> Drama Schillers und erzählt die Geschichte aus der Perspektive Gesslers. Der Landvogt wird als eher gutmütiger, dicklicher Ritter und kleiner Beamter porträtiert. Ohne es zu wollen, gerät er in Konflikt mit Tell und den Urschweizern, die als fremdenfeindliche, engstirnige Hinterwäldler dargestellt werden. Die Tötung Gesslers erscheint bei Frisch nicht als politisch motivierte Befreiungstat, sondern als feiger Meuchelmord.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Angeregt wurde das Werk durch einen <a href="Attentat_in_Kloten" title="Attentat in Kloten">Terroranschlag auf dem Flughafen von Zürich</a>, den palästinensische Mitglieder der <a href="Fatah" title="Fatah">Fatah</a> 1969 verübt hatten. Einer der Attentäter hatte sich nach seiner Verhaftung auf den «Freiheitskämpfer Wilhelm Tell» berufen.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Frisch wollte mit seinem Werk, das mit zahlreichen Quellenangaben und Anmerkungen versehen ist, zeigen, dass sich ein verfestigtes <a href="Narrativ_(Sozialwissenschaften)" title="Narrativ (Sozialwissenschaften)">Narrativ</a> wie die Tell-Sage bei genauer Betrachtung der Quellen auflösen lässt und einer gänzlich anderen Interpretation Raum geben kann.
</p>

<p>Im Folgenden sind Adaptationen der Tell-Sage seit 1900 aufgelistet:
</p>
<table class="wikitable sortable">

<tbody><tr>
<th>Jahr
</th>
<th>Titel
</th>
<th>Medium
</th>
<th>Beschreibung
</th></tr>
<tr>
<td>1900
</td>
<td>
</td>
<td>Film
</td>
<td>Stummfilm-Fragment von <a href="Charles_Path%C3%A9" title="Charles Pathé">Charles Pathé</a>
</td></tr>
<tr>
<td>1904
</td>
<td>«William Tell Told Again»
</td>
<td>Roman
</td>
<td>Erzählung von <a href="P._G._Wodehouse" title="P. G. Wodehouse">P. G. Wodehouse</a>, mit Illustrationen von Philip Dadd.
</td></tr>
<tr>
<td>1913
</td>
<td>«Die Befreiung der Schweiz und die Sage vom Wilhelm Tell»
</td>
<td>Film
</td>
<td>Stummfilm von <a href="Friedrich_Feher" class="mw-redirect" title="Friedrich Feher">Friedrich Feher</a>
</td></tr>
<tr>
<td>1923
</td>
<td><a href="Wilhelm_Tell_(1923)" title="Wilhelm Tell (1923)">«Wilhelm Tell»</a>
</td>
<td>Film
</td>
<td>Deutscher Stummfilm mit <a href="Hans_Marr_(Schauspieler)" title="Hans Marr (Schauspieler)">Hans Marr</a> als Tell und <a href="Conrad_Veidt" title="Conrad Veidt">Conrad Veidt</a> als Gessler.
</td></tr>
<tr>
<td>1924
</td>
<td>«<a href="Die_Entstehung_der_Eidgenossenschaft" title="Die Entstehung der Eidgenossenschaft">Die Entstehung der Eidgenossenschaft</a>»
</td>
<td>Film
</td>
<td>Schweizerisch-amerikanischer Stummfilm mit freier Anlehnung an historische Tatsachen, Legenden und Schillers Drama.
</td></tr>
<tr>
<td>1925
</td>
<td>«Wilhelm Tell»
</td>
<td>Hörspiel
</td>
<td>Deutsches Hörspiel von <a href="Nordische_Rundfunk_AG" title="Nordische Rundfunk AG">Nordische Rundfunk AG</a> (NORAG, Hamburg), Regie: Hermann Beyer; Bearbeitung: <a href="Hans_Bodenstedt" title="Hans Bodenstedt">Hans Bodenstedt</a>.
</td></tr>
<tr>
<td>1934
</td>
<td><a href="Wilhelm_Tell_(1934)" title="Wilhelm Tell (1934)">«Wilhelm Tell»</a>
</td>
<td>Film
</td>
<td>Deutscher Tonfilm, Regie: <a href="Heinz_Paul" title="Heinz Paul">Heinz Paul</a> (mit <a href="Hans_Marr_(Schauspieler)" title="Hans Marr (Schauspieler)">Hans Marr</a>, <a href="Conrad_Veidt" title="Conrad Veidt">Conrad Veidt</a> und <a href="Emmy_Sonnemann" class="mw-redirect" title="Emmy Sonnemann">Emmy Sonnemann</a>).
</td></tr>
<tr>
<td>1951
</td>
<td>«Wilhelm Tell»
</td>
<td>Hörspiel
</td>
<td>Deutsches Hörspiel, Produktion: <a href="Bayerischer_Rundfunk" title="Bayerischer Rundfunk">Bayerischer Rundfunk</a>, Regie: <a href="Hannes_K%C3%BCpper" title="Hannes Küpper">Hannes Küpper</a>.
</td></tr>
<tr>
<td>1953
</td>
<td>«<a href="The_Story_of_William_Tell" title="The Story of William Tell">The Story of William Tell</a>»
</td>
<td>Film (30-minütiges Fragment)
</td>
<td>Amerikanisch-britisch-deutsch-spanische Koproduktion, Regie: <a href="Jack_Cardiff" title="Jack Cardiff">Jack Cardiff</a>, mit <a href="Errol_Flynn" title="Errol Flynn">Errol Flynn</a> als Tell.
</td></tr>
<tr>
<td>1955
</td>
<td>«Wilhelm Tell»
</td>
<td>Hörspiel
</td>
<td>Deutsches Hörspiel, Produktion: <a href="Hessischer_Rundfunk" title="Hessischer Rundfunk">Hessischer Rundfunk</a>, Regie: <a href="Gustav_Rudolf_Sellner" title="Gustav Rudolf Sellner">Gustav Rudolf Sellner</a>.
</td></tr>
<tr>
<td>1958
</td>
<td>«Wilhelm Tell»
</td>
<td>Hörspiel
</td>
<td>Deutsches Hörspiel, Produktion: <a href="Bayerischer_Rundfunk" title="Bayerischer Rundfunk">Bayerischer Rundfunk</a>, Regie: <a href="Heinz-G%C3%BCnter_Stamm" title="Heinz-Günter Stamm">Heinz-Günter Stamm</a>.
</td></tr>
<tr>
<td>1960
</td>
<td>«<a href="Wilhelm_Tell_(1960)" title="Wilhelm Tell (1960)">Wilhelm Tell</a>»<br>auch: «Wilhelm Tell – Burgen in Flammen» und «Wilhelm Tell – Flammende Berge»
</td>
<td>Film
</td>
<td>Schweizer Film, Regie <a href="Michel_Dickoff" title="Michel Dickoff">Michel Dickoff</a> und <a href="Karl_Hartl" title="Karl Hartl">Karl Hartl</a>, <a href="Robert_Freitag" title="Robert Freitag">Robert Freytag</a>, <a href="Hannes_Schmidhauser" title="Hannes Schmidhauser">Hannes Schmidhauser</a>, <a href="Zarli_Carigiet" title="Zarli Carigiet">Zarli Carigiet</a> und <a href="Alfred_Rasser" title="Alfred Rasser">Alfred Rasser</a>.
</td></tr>
<tr>
<td>1968
</td>
<td>«Wilhelm Tell»
</td>
<td>Film
</td>
<td>Deutscher Fernsehfilm einer Aufführung von Schillers «Wilhelm Tell» am <a href="Staatstheater_Stuttgart" class="mw-redirect" title="Staatstheater Stuttgart">Staatstheaters Stuttgart</a> mit <a href="Max_Eckard" title="Max Eckard">Max Eckard</a> als Tell und <a href="Peter_Roggisch" title="Peter Roggisch">Peter Roggisch</a> als Gessler.
</td></tr>
<tr>
<td>1971
</td>
<td>«Wilhelm Tell für die Schule»
</td>
<td>Novelle
</td>
<td>Entheroisierende Parodie von <a href="Max_Frisch" title="Max Frisch">Max Frisch</a>. Der Tell-Stoff wird aus der Sicht Gesslers erzählt, Tell und die Urner werden als fremdenfeindlich, borniert und selbstgerecht dargestellt.
</td></tr>
<tr>
<td>1975
</td>
<td>«Der Schütze Tell»
</td>
<td>Theaterstück
</td>
<td>Entheroisierende Parodie von <a href="Hansj%C3%B6rg_Schneider_(Dramatiker)" title="Hansjörg Schneider (Dramatiker)">Hansjörg Schneider</a>. Tell ist ein unpolitischer Querkopf, der Gessler aus rein privaten Motiven niederschiesst und damit die lokale Elite begünstigt, die ihre eigenen Machtinteressen durchzusetzen wollen.
</td></tr>
<tr>
<td>1977
</td>
<td><a href="Tell!_(Musical%2C_1977)" title="Tell! (Musical, 1977)">Tell!</a>
</td>
<td>Rock-Musical
</td>
<td>Musical von Beat Hirt (Text) und <a href="Tommy_Fortmann" class="mw-redirect" title="Tommy Fortmann">Tommy Fortmann</a> (Musik). Uraufführung: 31. Juli 1977, Schützenhaus <a href="Albisg%C3%BCetli" title="Albisgüetli">Albisgüetli</a>, <a href="Z%C3%BCrich" title="Zürich">Zürich</a>.
</td></tr>
<tr>
<td>1987
</td>
<td>«Crossbow: The Adventures Of William Tell»
</td>
<td>Fernsehserie
</td>
<td>18-teilige amerikanisch-britisch-französische <a href="Abenteuer-Serie" title="Abenteuer-Serie">Abenteuerserie</a>. Die deutsche Fassung erschien unter dem Titel <i>Wilhelm Tell – Kämpfer der Gerechtigkeit</i>.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td>1998
</td>
<td>«The Legend Of William Tell»
</td>
<td>Fernsehserie
</td>
<td>16-teilige Fernsehserie aus dem <a href="Fantasy" title="Fantasy">Fantasy</a>-Genre ohne direkten Bezug zum Tell-Stoff.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die deutsche Fassung erschien unter dem Titel <i>Tell – Im Kampf gegen Lord Xax</i>.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td>2007
</td>
<td><a href="Tell_(Film)" title="Tell (Film)">«Tell»</a>
</td>
<td>Film
</td>
<td>Schweizer Persiflage auf den Tell-Stoff von <a href="Mike_Eschmann" title="Mike Eschmann">Mike Eschmann</a>, mit <a href="Mike_M%C3%BCller" title="Mike Müller">Mike Müller</a> als Tell. Tell ist ein österreichischer Quacksalber der zusammen mit dem Eskimo Val-Tah durch die Schweiz zieht. Die beabsichtigte Provokation misslang und der Film floppte.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td>2012
</td>
<td>«<a href="Tell_%E2%80%93_Das_Musical" title="Tell – Das Musical">Tell – Das Musical</a>»
</td>
<td>Musical
</td>
<td>Musical von <a href="Hans_Dieter_Schreeb" title="Hans Dieter Schreeb">Hans Dieter Schreeb</a> (Textbuch), Wolfgang Adenberg (Liedtexte), <a href="Marc_Schubring" title="Marc Schubring">Marc Schubring</a> (Musik) und John Havu (Creative Development), erstmals aufgeführt auf der <a href="Walensee-B%C3%BChne" title="Walensee-Bühne">Walensee-Bühne</a> in <a href="Walenstadt" title="Walenstadt">Walenstadt</a>.
</td></tr>
<tr>
<td>—
</td>
<td>«Tell 3D»
</td>
<td>Film
</td>
<td>Unrealisierter Hollywoodfilm, bereits 2008 angekündigt, dann nach finanziellen Problemen verzögert,<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2011 erneut angekündigt mit <a href="Brendan_Fraser" title="Brendan Fraser">Brendan Fraser</a> und <a href="Til_Schweiger" title="Til Schweiger">Til Schweiger</a> in den Hauptrollen,<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mit geplanter Veröffentlichung 2014.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td>2016
</td>
<td>«Tell – Mann. Held. Legende.»
</td>
<td>Roman
</td>
<td>Historischer Roman von <a href="Thomas_Vaucher" title="Thomas Vaucher">Thomas Vaucher</a>, der im ersten Teil die unbekannte, fiktive Jugend Wilhelm Tells erzählt, um dann im zweiten Teil der überlieferten Legende Tells nachzugehen, diese aber neu interpretiert.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<td>2022
</td>
<td>«<a href="Tell_(Roman)" title="Tell (Roman)">Tell</a>»
</td>
<td>Roman
</td>
<td>Roman von <a href="Joachim_B._Schmidt" title="Joachim B. Schmidt">Joachim B. Schmidt</a>, in dem die Sage modernisiert und aus dem Blickwinkel verschiedener Figuren erzählt wird.
</td></tr>
<tr>
<td>2023
</td>
<td>«Tell – Jagd auf ewig»
</td>
<td>Film
</td>
<td>Spielfilm von und mit <a href="Luke_Gasser" title="Luke Gasser">Luke Gasser</a> in der Hauptrolle, basierend auf dem Weissen Buch von Sarnen.
</td></tr>
<tr>
<td>2024
</td>
<td>«<a href="Wilhelm_Tell_(2024)" title="Wilhelm Tell (2024)">Wilhelm Tell</a>»
</td>
<td>Film
</td>
<td>Spielfilm mit <a href="Claes_Bang" title="Claes Bang">Claes Bang</a> in der Hauptrolle
</td></tr>
</tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Jean-Fran%C3%A7ois_Bergier" title="Jean-François Bergier">Jean-François Bergier</a>: <i>Wilhelm Tell. Realität und Mythos.</i> List, München/Leipzig 1990, ISBN 3-471-77168-9 bzw. Römerhof, Zürich 2012, ISBN 978-3-905894-16-5.</li>
<li><a href="Alfred_Berchtold" title="Alfred Berchtold">Alfred Berchtold</a>: <i>Guillaume Tell. Résistant et citoyen du monde.</i> Zoé, Carouge-Genf 2004, ISBN 978-2-88182-519-4.</li>
<li>Michael Blatter, <a href="Valentin_Groebner" title="Valentin Groebner">Valentin Groebner</a>: <i>Wilhelm Tell, Import – Export: Ein Held unterwegs.</i> Hier + Jetzt, Baden 2016, ISBN 978-3-03919-387-5.</li>
<li>François de Capitani: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017475"><i>Tell, Wilhelm.</i></a> In: <i><a href="Historisches_Lexikon_der_Schweiz" title="Historisches Lexikon der Schweiz">Historisches Lexikon der Schweiz</a></i>. <span style="white-space:nowrap;"> 2013</span>.</li>
<li><a href="Max_Frisch" title="Max Frisch">Max Frisch</a>: <i>Wilhelm Tell für die Schule</i>. Mit alten Illustrationen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1971, ISBN 978-3-518-36502-1.</li>
<li><a href="Angelo_Garovi" title="Angelo Garovi">Angelo Garovi</a>: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20130219205536/http://webpaper.nzz.ch/2013/01/06/wissen/JXCLC/wie-die-schweiz-zu-ihrem-helden-kam?guest_pass=110dd13ffe:JXCLC:31b0ba9b8dc9550f27508cdd9aad5e1b59aed86a"><i>Wie die Schweiz zu ihrem Helden kam.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 19. Februar 2013 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>) In: <a href="NZZ_am_Sonntag" title="NZZ am Sonntag">NZZ am Sonntag</a> vom 6. Januar 2013.</li>
<li><a href="Otto_Holzapfel" title="Otto Holzapfel">Otto Holzapfel</a>: <i>Lexikon der abendländischen Mythologie.</i> Herder, Freiburg im Breisgau/Berlin/Wien 1993, ISBN 3-451-22487-9.</li>
<li>Peter Kaiser: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017474"><i>Befreiungstradition.</i></a> In: <i><a href="Historisches_Lexikon_der_Schweiz" title="Historisches Lexikon der Schweiz">Historisches Lexikon der Schweiz</a></i>.</li>
<li><a href="Thomas_Maissen" title="Thomas Maissen">Thomas Maissen</a>: <i>Schweizer Heldengeschichten – und was dahintersteckt.</i> Hier und Jetzt, Verlag für Kultur und Geschichte, Baden 2015, ISBN 978-3-03919-340-0 (Print), ISBN 978-3-03919-902-0 (E-Book).</li>
<li><a href="J%C3%B6rg_Paul_M%C3%BCller" title="Jörg Paul Müller">Jörg Paul Müller</a>: <i>Perspektiven der Demokratie. Vom Nationalmythos Wilhelm Tell zur Weltsicht Immanuel Kants.</i> Stämpfli, Bern 2012, ISBN 978-3-7272-1753-1.</li>
<li><a href="Hans-Peter_Naumann" title="Hans-Peter Naumann">Hans-Peter Naumann</a>: <i>Tell und die nordische Überlieferung. Zur Frage nach dem Archetypus vom Meisterschützen.</i> In: <i>Schweizerisches Archiv für Volkskunde.</i> 71, 1975, <a href="https://doi.org/10.5169/seals-117087#122" class="extiw external" title="doi:10.5169/seals-117087">doi:10.5169/seals-117087#122</a>, S.&nbsp;108–128.</li>
<li><a href="Schweizerisches_Idiotikon" title="Schweizerisches Idiotikon">Schweizerisches Idiotikon</a>: Artikel <a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.idiotikon.ch/p/lem/250962"><i>Täll II.</i></a> Bd. XII, Sp. 398–1405.</li>
<li>Lilly Stunzi (Hrsg.): <i>Tell: Werden und Wandern eines Mythos.</i> Texte von <a href="Jean_Rudolf_von_Salis" title="Jean Rudolf von Salis">Jean Rudolf von Salis</a> [u.&nbsp;a.]. Bildbeschriftungen: Manuel Gasser und Peter Killer in Zusammenarbeit mit <a href="Walter_Hugelshofer" title="Walter Hugelshofer">Walter Hugelshofer</a> und Robert L. Wyss. Hallwag, Bern/Stuttgart 1973, ISBN 3-444-10102-3.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Wilhelm_Tell?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Wilhelm Tell</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Wilhelm_Tell" class="extiw external" title="s:Wilhelm Tell">Wikisource: Wilhelm Tell</a></b>&nbsp;– Quellen und Volltexte</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://nb-helveticat.primo.exlibrisgroup.com/discovery/search?query=any,contains,%22Wilhelm+Tell%22&amp;tab=LibraryCatalog&amp;search_scope=MyInstitution&amp;vid=41SNL_51_INST:helveticat&amp;lang=de&amp;offset=0">Publikationen von und über Wilhelm Tell</a> im Katalog Helveticat der <a href="Schweizerische_Nationalbibliothek" title="Schweizerische Nationalbibliothek">Schweizerischen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=118621211">Literatur von und über Wilhelm Tell</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tellmuseum.ch/">Website des Tellmuseums</a></li>
<li><a href="Christoph_Landolt" title="Christoph Landolt">Christoph Landolt</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten/wilhelm-tell"><i>Wilhelm Tell – woher kommt dieser Name?</i></a> In: <i>Wortgeschichten</i> vom 9. Juli 2014, herausgegeben vom <i><a href="Schweizerisches_Idiotikon" title="Schweizerisches Idiotikon">Schweizerischen Idiotikon</a></i>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wilhelm-tell.geschichte-schweiz.ch/">Schweizer Geschichte: <i>Freiheitsheld Wilhelm Tell Sage, Legende oder Mythos?</i></a></li>
<li>Noah Businger: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://blog.nationalmuseum.ch/2023/11/guglielmo-tell/"><i>Guglielmo Tell</i></a> Im Blog des <a href="Schweizerisches_Nationalmuseum" title="Schweizerisches Nationalmuseum">Schweizerischen Nationalmuseums</a> vom 7. November 2023</li>
<li><a href="Kurt_Messmer" title="Kurt Messmer">Kurt Messmer</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://blog.nationalmuseum.ch/2017/10/kuessnacht-hohle-gasse-geschichte-raus-mythos-rein/"><i>Küssnacht, Hohle Gasse – Geschichte ‘raus, Mythos ‘rein.</i></a> Im Blog des <a href="Schweizerisches_Nationalmuseum" title="Schweizerisches Nationalmuseum">Schweizerischen Nationalmuseums</a> vom 17. Oktober 2017</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-meyers-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-meyers_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Tell, Wilhelm.</i> <a href="Meyers_Konversationslexikon" class="mw-redirect" title="Meyers Konversationslexikon">Meyers Konversationslexikon</a>, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885–1892, S.&nbsp;<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=115594#Tell">576</a>/<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=115595">577</a> in Band 15.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Nu was da ein redlicher man hiess der thäll</i> Sarnen, Staatsarchiv Obwalden, Sig. A.02.CHR.0003 (Weisses Buch von Sarnen), S. 447. <i>Nu was der tall gar ein gut schütz</i>. Digitalisat: <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.e-codices.unifr.ch/en/staow/A02CHR0003/441"><i>e-codices – Virtual Manuscript Library of Switzerland.</i></a> In: <i>e-codices.unifr.ch.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 7.&nbsp;Juli 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWilhelm+Tell&amp;rft.title=e-codices+%E2%80%93+Virtual+Manuscript+Library+of+Switzerland&amp;rft.description=e-codices+%E2%80%93+Virtual+Manuscript+Library+of+Switzerland&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.e-codices.unifr.ch%2Fen%2Fstaow%2FA02CHR0003%2F441">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-schriber-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-schriber_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Angelo_Garovi" title="Angelo Garovi">Angelo Garovi</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/021241"><i>Schriber, Hans.</i></a> In: <i><a href="Historisches_Lexikon_der_Schweiz" title="Historisches Lexikon der Schweiz">Historisches Lexikon der Schweiz</a></i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Das alte Tellenlied «Vom Ursprung der Eidgnoschaft»</i>, ed. Ludwig Tobler, <i>Schweizerische Volkslieder; mit Einleitung und Anmerkungen</i> (1882), <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/schweizerischevo01tobluoft/page/2/mode/2up">1–5</a>, Einleitung xvi-xviii; ed. Rocholz, <i>Tell und Gessler in Sage und Geschichte</i> (1877),
<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/tellundgessleri02rochgoog/page/n191/mode/2up">180–187</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>wie einer muost sim eignen sun ein epfel ab der scheitel schon mit sinen henden schiessen.</i> Tobler (1882), S. 4.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Aegidius Tschudi: <i>Chronicon Helveticum</i>, ed. J. R. Iselin, Basel (1734), s.&nbsp;a. 1307, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/bub_gb_MyVPAAAAcAAJ/page/n259/mode/1up">S. 238</a>: «ein redlicher Land-Mann von Uri, Wilhelm Tell genant (der ouch heimlich in der Pundts-Gsellschaft was)». Die Weigerung Tells, den Hut zu grüssen, wird für den «Sonntag nach <a href="Otmar_von_St._Gallen" title="Otmar von St. Gallen">Othmari</a>, was der 18. Wintermonats» angegeben, die Begegnung mit Gessler «morndes danach am Montag». Nach dem gängigen <a rel="nofollow" class="external text" href="http://5ko.free.fr/en/jul.php?y=1307">julianischen Kalender</a> ist der 18. November 1307 allerdings ein Samstag.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Hans-Peter Naumann: <i>Tell und die nordische Überlieferung. Zur Frage nach dem Archetypus vom Meisterschützen.</i> In: <i>Schweizerisches Archiv für Volkskunde</i> 71, 1975, S.&nbsp;108–128.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">älteste Nennung als <i>Tellewilare,</i> bis im 14.&nbsp;Jahrhundert <i>Tellenwile;</i> die Herleitung von einem Personenanemn <i>Tello, Dallo</i> ist unsicher, möglicherweise auch von einem <i>Dag-al-</i> bzw. <i>Dag-ilo-</i> von <i>*daga-</i> «brennen» (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://search.ortsnamen.ch/de/record/11009535">ortsnamen.ch</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a href="Schweizerisches_Idiotikon" title="Schweizerisches Idiotikon">Schweizerisches Idiotikon</a>,</i> Band XII, Spalte 1402&nbsp;ff. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.idiotikon.ch/p/loc/12/1402">Digitalisat</a>). Als Personenname ist <i>Tello</i> auch bei <a href="Walahfrid_Strabo" title="Walahfrid Strabo">Walahfrid Strabo</a> belegt; spätestens im 14.&nbsp;Jahrhundert scheint der Name aber nicht mehr gebräuchlich gewesen zu sein (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://search.ortsnamen.ch/de/record/7054465">ortsnamen.ch</a>; <a href="Ernst_F%C3%B6rstemann" title="Ernst Förstemann">Ernst Förstemann</a>, <i>Altdeutsches Namenbuch</i> (1856/59), <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/bub_gb_PB8VAAAAQAAJ/page/n185/mode/1up">330&nbsp;f.</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Christoph_Landolt" title="Christoph Landolt">Christoph Landolt</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten/wilhelm-tell"><i>Wilhelm Tell – woher kommt dieser Name?</i></a> Wortgeschichte vom 9.&nbsp;Juli 2014, hrsg. von der Redaktion des Schweizerischen Idiotikons auf idiotikon.ch, dazu ausführlich <i><a href="Schweizerisches_Idiotikon" title="Schweizerisches Idiotikon">Schweizerisches Idiotikon</a>,</i> Band XII, Spalte 1398–1405, Artikel <i>Täll&nbsp;II</i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.idiotikon.ch/p/lem/250962">Digitalisat</a>, mit Anmerkung am Schluss des Artikels zur Wortherkunft). So heisst es im Weissen Buch von Sarnen: <i>Der Thall der sprach: Es ist geschen angeverd, denn ich han nit gewüsset, das es uwer gnad so hoch besachen solti, denn were ich witzig und ich hiessi anders und nit der Tall;</i> bei Tschudi sagt Tell: <i>Lieber Herr, es ist ungevärd, und nit uß Verachtung geschechen, verziehend mirs, wär ich witzig, so hieß ich nit der Tell, bitt umb Gnad, es soll nit mer geschechen.</i> (hrsg. Iselin 1734, S.&nbsp;238); bei Schiller: <i>Verzeiht mir lieber Herr! Aus Unbedacht, Nicht aus Verachtung Eurer ists geschehn, Wär ich besonnen, hieß ich nicht der Tell, Ich bitt um Gnad’, es soll nicht mehr begegnen.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-Id.12.1402-11"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Id.12.1402_11-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Id.12.1402_11-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><i>Schweizerisches Idiotikon,</i> Band XII, Spalte 1402 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.idiotikon.ch/p/loc/12/1402">Digitalisat</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Tobler (1882), <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/schweizerischevo01tobluoft/page/n29/mode/1up">xvi</a></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Zum Beispiel Melissantes: <i>Cosmographia universalis,</i> Leipzig/Frankfurt am Main [und Erfurt] 1715, S. 810&nbsp;f.; <i>Geographia novissima.</i> Frankfurt am Main/Leipzig [und Erfurt] 1709, Teil 1, S. 600&nbsp;f.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Deutsche Sagen.</i> Hrsg. von den Brüdern Grimm. Nicolai, Berlin 1865, 2. Aufl., Band 1–2. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-1852">Digitalisierte Ausgabe</a> Nr. 518 <i>Wilhelm Tell</i> in Bd. 2</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Revue nationale de Belgique.</i> 4 (1840), <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.ch/books?id=d5REAAAAcAAJ&amp;pg=PA381">S. 381</a>; dort mit falscher Angabe des Jahrs. Siehe etwa: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.google.ch/books/edition/Die_Geschichte_des_Elsass/9m0IAAAAQAAJ"><i>Die Geschichte des Elsaß. Ein Buch für Schule und Haus.</i> Schultz, Straßburg 1880, S. 249.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Luc Weibel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043603"><i>Maurice Bavaud.</i></a> In: <i><a href="Historisches_Lexikon_der_Schweiz" title="Historisches Lexikon der Schweiz">Historisches Lexikon der Schweiz</a></i>. <span style="white-space:nowrap;"> 2004</span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">G. Ruppelt: <i>Hitler gegen Tell.</i> 2004. Zitiert nach: Martin Steinacher: <i>Maurice Bavaud - verhinderter Hitler-Attentäter im Zeichen des katholischen Glaubens?</i> 2015, S. 97.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Gottlieb Emanuel von Haller, <i>Schweizerisches Münz- und Medaillenkabinett.</i> (1780/1), <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.ch/books?id=XT6jp3fB9ogC&amp;pg=PA8">S. 8</a>; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://artgallery.yale.edu/collections/objects/170673">Salve Urania Filia Martis</a> (Yale University Art Gallery).</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Georg_Kreis" title="Georg Kreis">Georg Kreis</a>: <i>Zeitzeichen für die Ewigkeit. 300 Jahre schweizerische Denkmaltopografie.</i> Verlag NZZ, Zürich 2008, S. 205.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Georg Kreis: <i>Zeitzeichen für die Ewigkeit. 300 Jahre schweizerische Denkmaltopografie.</i> Verlag NZZ, Zürich 2008, S. 209.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">J. Stückelberger: <i>Hodlers Weg zum Nationalmaler am Beispiel seines «Wilhelm Tell».</i> In: <i>Zeitschrift für schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte.</i> 53/4 (1996), <a href="https://doi.org/10.5169/seals-169495" class="extiw external" title="doi:10.5169/seals-169495">doi:10.5169/seals-169495</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Kaiser: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/017474"><i>Befreiungstradition.</i></a> In: <i><a href="Historisches_Lexikon_der_Schweiz" title="Historisches Lexikon der Schweiz">Historisches Lexikon der Schweiz</a></i>. <span style="white-space:nowrap;"> 2013</span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Anton Gisler in <i>Die Tellfrage</i> (1895, S.&nbsp;126) erwähnt für Schattdorf als «kleine Täuschung […], mit welcher eine unberufene Hand aus einem anderen Geschlechtsnamen denjenigen Tells heraus gekünstelt» habe, die Abänderung des Namens <i>Walter de trullo</i> in einen <i>Walter de tello</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Jean-François Bergier: <i>Wilhelm Tell: Realität und Mythos.</i> Paul List Verlag, München 1990, S. 76.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130831112135/http://liveweb.arte.tv/de/video/Wilhelm_Tell_Andre_Gretry_Opera_Royal_Wallonie_Stefano_Mazzonis_du_Pralafera_Claudio_Scimone/">Wilhelm Tell von André Grétry an der Opéra Royal de Wallonie</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 31. August 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), Video auf arte Live-Web, 1 Std. 27 Min, Aufzeichnung vom 9. August 2013</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.urikon.ch/UR_Kultur/TS_Ereignisse.aspx">Geschichte der Altdorfer Tellspiele</a></span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tellspiele-altdorf.ch/">Tellspiele Altdorf</a></span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tellspiele.ch/de/Verein">Tell Freilichtspiele Interlaken</a></span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43144412.html"><i>Apfelschuß war nicht verlangt.</i></a> <a href="Adolf_Muschg" title="Adolf Muschg">Adolf Muschg</a> über Max Frisch: <i>Wilhelm Teil für die Schule,</i> In: <i>Der Spiegel.</i> 9. August 1971.</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.20min.ch/story/als-es-auf-dem-flughafen-zuerich-tote-gab-120671792823"><i>Als es auf dem Flughafen Zürich Tote gab.</i></a> In: <i><a href="20_Minuten" title="20 Minuten">20 Minuten</a>.</i> 17. Februar 2014.</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fernsehserien.de/wilhelm-tell-kaempfer-der-gerechtigkeit"><i>Wilhelm Tell – Kämpfer der Gerechtigkeit.</i></a> In: <i><a href="Fernsehserien.de" class="mw-redirect" title="Fernsehserien.de">fernsehserien.de</a>.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 31.&nbsp;Mai 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWilhelm+Tell&amp;rft.title=Wilhelm+Tell+%E2%80%93+K%C3%A4mpfer+der+Gerechtigkeit&amp;rft.description=Wilhelm+Tell+%E2%80%93+K%C3%A4mpfer+der+Gerechtigkeit&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.fernsehserien.de%2Fwilhelm-tell-kaempfer-der-gerechtigkeit">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.entercloud9.com/page13/page54/page54.html">The Legend of William Tell – Overview</a> Informationsseite zu dem Film auf der Website der Produktionsfirma Cloud 9 Productions, abgerufen am 5. Mai 2012</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.imdb.de/title/tt0191700/">Tell – Im Kampf gegen Lord Xax</a> Eintrag in der deutschen Version der Internet Movie Database</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Christoph Egger: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071011110340/http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/film/tell_ein_trauerspiel_1.561077.html"><i>Tell, ein Trauerspiel. Die Schweizer Filmkomödie erreicht einen neuen Tiefpunkt.</i></a> <a href="Neue_Z%C3%BCrcher_Zeitung" title="Neue Zürcher Zeitung">Neue Zürcher Zeitung</a>, 27. September 2007. Abgerufen am 20. Februar 2012.</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.20min.ch/life/kino/story/18889359"><i>Hollywood dreht Wilhelm Tell in der Schweiz</i></a> Artikel im <a href="20_Minuten" title="20 Minuten">20 Minuten</a> vom 8. Mai 2008.
<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nachrichten.ch/detail/321759.htm"><i>Tell-Filmprojekt wegen Finanzkrise auf Eis gelegt.</i></a> Artikel auf nachrichten.ch vom 10. Oktober 2008</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">Lorenz Hanselmann: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.20min.ch/life/kino/story/29120909"><i>Brendan Fraser spielt Tell.</i></a> <a href="20_Minuten" title="20 Minuten">20 Minuten</a> Online, 9. Mai 2011. Abgerufen am 20. Februar 2012.</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.filmkritiker.com/ironbow-the-legend-of-william-tell-film-kritik-kino-trailer-dvd/">The Legend Of William Tell</a> Informationsseite zu dem Film auf filmkritiker.com, abgerufen am 15. August 2013</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.imdb.de/title/tt1440382/">The Legend of William Tell: 3D</a> Eintrag in der deutschen Version der Internet Movie Database, abgerufen am 15. August 2013</span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Vaucher: <cite style="font-style:italic">Tell – Mann. Held. Legende.</cite> Stämpfli Verlag, Bern 2016, ISBN 978-3-7272-7900-3.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wilhelm+Tell&amp;rft.au=Thomas+Vaucher&amp;rft.btitle=Tell+-+Mann.+Held.+Legende.&amp;rft.date=2016&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783727279003&amp;rft.place=Bern&amp;rft.pub=St%C3%A4mpfli+Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol>
<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921266">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output table.erw-nav-zebra>tbody>:nth-child(odd){background-color:var(--dewiki-hintergrundfarbe-basis)}.mw-parser-output .erw-nav-farbschema-blau .erw-nav-leiste{background-color:#f5f5f5}.mw-parser-output .erw-nav-farbschema-blau .erw-nav-gruppe{background-color:#e5ecf2}.mw-parser-output .erw-nav-farbschema-grau .erw-nav-leiste,.mw-parser-output .erw-nav-farbschema-grau .erw-nav-gruppe{background-color:#ececec}.mw-parser-output .erweiterte-navigationsleiste .klappleiste-inhalt>.wikitable>*>tr{border-top:2px solid #fdfdfd!important;border-bottom:2px solid #fdfdfd!important}@media screen{html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .erw-nav-farbschema-blau .erw-nav-leiste,html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .erw-nav-farbschema-blau .erw-nav-gruppe,html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .erw-nav-farbschema-grau .erw-nav-leiste,html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .erw-nav-farbschema-grau .erw-nav-gruppe{background-color:#202122}html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .erweiterte-navigationsleiste .klappleiste-inhalt .wikitable tr,html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .erweiterte-navigationsleiste .klappleiste-inhalt .wikitable td{border-color:#101418!important}html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .erw-nav-bild span[typeof="mw:File"] img{background-color:#c8ccd1}}@media screen and (prefers-color-scheme:dark){html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .erw-nav-farbschema-blau .erw-nav-leiste,html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .erw-nav-farbschema-blau .erw-nav-gruppe,html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .erw-nav-farbschema-grau .erw-nav-leiste,html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .erw-nav-farbschema-grau .erw-nav-gruppe{background-color:#202122}html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .erweiterte-navigationsleiste .klappleiste-inhalt .wikitable tr,html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .erweiterte-navigationsleiste .klappleiste-inhalt .wikitable td{border-color:#101418!important}html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .erw-nav-bild span[typeof="mw:File"] img{background-color:#c8ccd1}}.mw-parser-output .erweiterte-navigationsleiste .hlist .wikitable{border-top:0px!important;border-bottom:0px!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important}.mw-parser-output .erweiterte-navigationsleiste .hlist .wikitable tr:first-of-type td{border-top:0px!important}.mw-parser-output .erweiterte-navigationsleiste .hlist .wikitable tr:last-of-type td{border-bottom:0px!important}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r260755238">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output div.klappleiste{border:1px solid var(--dewiki-rahmenfarbe1);clear:both;font-size:95%;box-sizing:border-box;margin-top:1.5em;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste:after{clear:both;content:"";display:block}.mw-parser-output div.klappleiste-bild{float:left;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste-kopf{background:var(--dewiki-hintergrundfarbe5);color:var(--color-base,#202122);text-align:center;font-weight:bold}.mw-parser-output div.klappleiste.mw-collapsed .klappleiste-bild{display:none}.mw-parser-output div.klappleiste+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+link+div.klappleiste{margin-top:-1px}@media screen{html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}@media screen and (prefers-color-scheme:dark){html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style>
<div class="klappleiste mw-collapsible navileiste erweiterte-navigationsleiste navigation-not-searchable center erw-nav-farbschema-blau" role="navigation">
<div class="klappleiste-kopf">Persönlichkeiten auf <a href="Schweizer_Franken#Banknoten" title="Schweizer Franken">Schweizer Banknoten</a></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content" style="clear:left">
<table class="wikitable erw-nav-zebra" style="width:100%;margin:0;text-align:left;font-size:95%;margin-top:.1em;margin-bottom:.0em;">


<tbody><tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b>Zweite Serie (1911):</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a class="mw-selflink selflink">Wilhelm Tell</a> (5 Franken)
</p>
</td>
<td class="erw-nav-bild" style="width:0; padding:0 2px 0 0; border:1px solid transparent;" rowspan="5"><div class="noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"></span></div>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b>Dritte Serie (1918):</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Johann_Heinrich_Pestalozzi" title="Johann Heinrich Pestalozzi">Johann Heinrich Pestalozzi</a> (20 Franken)&nbsp;|
<a class="mw-selflink selflink">Wilhelm Tell</a> (100 Franken)
</p>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b>Fünfte Serie (1956):</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Gottfried_Keller" title="Gottfried Keller">Gottfried Keller</a> (10 Franken)&nbsp;|
<a href="Guillaume_Henri_Dufour" title="Guillaume Henri Dufour">Guillaume Henri Dufour</a> (20 Franken)
</p>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b>Sechste Serie (1976):</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Leonhard_Euler" title="Leonhard Euler">Leonhard Euler</a> (10 Franken)&nbsp;|
<a href="Horace_B%C3%A9n%C3%A9dict_de_Saussure" title="Horace Bénédict de Saussure">Horace Bénédict de Saussure</a> (20 Franken)&nbsp;|
<a href="Conrad_Gessner" title="Conrad Gessner">Conrad Gessner</a> (50 Franken)&nbsp;|
<a href="Francesco_Borromini" title="Francesco Borromini">Francesco Borromini</a> (100 Franken)&nbsp;|
<a href="Albrecht_von_Haller" title="Albrecht von Haller">Albrecht von Haller</a> (500 Franken)&nbsp;|
<a href="Auguste_Forel" title="Auguste Forel">Auguste Forel</a> (1000 Franken)
</p>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 1px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b>Achte Serie (1995):</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Le_Corbusier" title="Le Corbusier">Le Corbusier</a> (10 Franken)&nbsp;|
<a href="Arthur_Honegger" title="Arthur Honegger">Arthur Honegger</a> (20 Franken)&nbsp;|
<a href="Sophie_Taeuber-Arp" title="Sophie Taeuber-Arp">Sophie Taeuber-Arp</a> (50 Franken)&nbsp;|
<a href="Alberto_Giacometti" title="Alberto Giacometti">Alberto Giacometti</a> (100 Franken)&nbsp;|
<a href="Charles_Ferdinand_Ramuz" title="Charles Ferdinand Ramuz">Charles Ferdinand Ramuz</a> (200 Franken)&nbsp;|
<a href="Jacob_Burckhardt" title="Jacob Burckhardt">Jacob Burckhardt</a> (1000 Franken)
</p>
</td></tr>





















































</tbody></table></div></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118621211">118621211</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n80123165">n80123165</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/147328722/">147328722</a></span> | </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-11-18" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Wilhelm_Tell&amp;oldid=261646959">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>

</body></html>